Rolls royce corniche

Oldtimer-Herausforderung: Grosser Mercedes gegen Rolls-Royce Corniche | Top-Ausrüstung

Das erste Auto, das den Namen Corniche trug, war ein Prototyp aus dem Jahr 1939, der auf dem Bentley Mark V basierte. Aber dieses Auto wurde nie zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in Serie gebracht.

Das schöne und elegante zweitürige Cabriolet Rolls-Royce Corniche wurde vom Mulliner Park Ward entworfen und produziert. Das Debüt fand 1971 statt. Er wurde auf der Plattform Silver Shadow entworfen und zeichnete sich dadurch aus, dass er zwei Karosserieoptionen hatte - ein Coupé und ein Cabrio mit Faltverdeck. Das edle Interieur wurde mit hochwertigem Soft-Touch-Leder und teuren Hölzern verziert. Das Auto war mit einem Tempomat ausgestattet, 1976 wurde eine Klimaanlage in das Paket aufgenommen. In der Rolle der Hauptantriebskraft stand das Motor-V8-Volumen von 6750 cm3. Der Motor arbeitete mit einem Automatikgetriebe zusammen. Es wurden mehrere Generationen von Corniche-Modellen veröffentlicht, von denen jedes etwas an Karosserie-Design und -Trimmung verändert hat.

1982 wurde das Coupé aus der Produktion genommen, und alle Corniche II wurden im Fond eines Cabriolets gefertigt. Im Jahr 1986 wurde das Auto leicht überarbeitet. Der Corniche II erhielt verchromte Stoßfänger, ein neues Rückfahrlicht, eine neue Umrisskennzeichnung für das hintere Nummernschild sowie verbesserte Sitze und ein Armaturenbrett. Antiblockierbremsen waren Standard, die Airbags in der Basisversion waren jedoch nicht verfügbar. Das änderte sich jedoch, als 1989 die Corniche III 1989 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde. Airbags sind Standard. Stoßstangen wurden in Wagenfarbe lackiert. Kleinere Änderungen haben sich beispielsweise auf das Innere ausgewirkt, das Dashboard leicht verändert. Das Auto erhielt das Motormanagement MK Motronic und das 4-Gang-Automatikgetriebe. 1993 sah die Welt Corniche IV. Nach der Schließung der Mulliner Park Ward wurde die Produktion übrigens in die Stadt Crewe verlagert. 1995 wurden 25 Fahrzeuge mit Turbinentriebwerk freigegeben, die den Namen Corniche S erhielten.

Das Debüt von Corniche V im Januar 2000 markierte den ersten Schritt des Rolls-Royce im neuen Jahrhundert. Die Karosserie ist auf der Plattform eines Bentley Azure Cabriolet aufgebaut. Radstandbreite - 3061 mm. Die modifizierte Form der Flügel und die neuen Lichter verleihen dem Auto ein schnelleres und aggressiveres Aussehen. Die Einzigartigkeit des Stils wird durch eine Kerbe unterstrichen, die von der Oberseite des Frontflügels bis zur Unterseite des Rückens verläuft. Der Salon ist in den traditionellen Farben der Haut und der Paneele mit zahlreichen Einlagen aus kostbarem Holz gestaltet. Polstersitz von Hand gefertigt.

Das Auto ist mit einem 6,75-Liter-V8-Motor ausgestattet, der 329 PS leistet. Niederdruck-Turboladung mit 738 Nm zwischen 2100 und 2300 U / min. Das konvertierbare adaptive Getriebe. Bis zu 100 km / h beschleunigen in 8 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit ist auf 217 km / h begrenzt. Die Wahl eines V8 verursachte ein Gewichtsproblem. Das Triebwerk ist ziemlich schwer und die massive Karosserieverstärkung, die für die Stabilität der offenen Kabine erforderlich ist, erhöht das Gewicht. Infolgedessen wiegt Corniche V 2.735 kg.

Diese monumentale Kreation der britischen Aristokraten der Marke Rolls-Royce gilt einstimmig als das größte und luxuriöseste Cabrio der Welt. Stilvoller Look wird nicht durch die Zeit beeinflusst. Die Corniche ist nicht nur ein Cabrio, sondern das von der Firma selbst definierte "Romantic Car".

Anfang 2007 hatte das Rolls-Royce Phantom Drophead Coupe (zweiter Name Corniche Convertible) seine Weltpremiere auf der Detroit International Auto Show. Das Herzstück des Modells ist die um 250 mm verkürzte Basis der Rolls-Royce Phantom-Limousine. Ein Team von Stylisten arbeitete unter der Anleitung von Ian Cameron an dem Entwurf. Das Auto erhielt die Motorhaube und den Windschutzscheibenrahmen aus gebürstetem Stahl, neue Scheinwerfer mit schmalen Rechtecken aus LED-Blöcken, ein stromlinienförmigeres Gitter. Besonders hervorzuheben sind die riesigen Türen, die sich gegen den Fortschritt des Autos öffnen. Es ist bemerkenswert, dass der Hersteller das neuartige Hartdach aufgegeben hat - nur das traditionelle Stoffobermaterial (fünfschichtig und mit Kaschmir gefüttert). Im zusammengeklappten Zustand nimmt er ein separates Fach ein und verbraucht nicht die Menge an Gepäck, die bereits klein ist - 315 Liter. Unter der Haube befindet sich ein 460 PS starker BMW V12-Motor mit 6,75 Litern, gepaart mit einer Sechsgang-Automatik-ZF. Es beschleunigt das Auto in 5,9 Sekunden auf 100 km / h. Komfortable Kabine für vier Personen. Das Auto wird in England nur auf Vorbestellung hergestellt.

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