Ferrari 212

1951 Ferrari 212 Export Barchetta - FISKENS

Der Ferrari 212 Inter wurde erstmals auf der Brussels Auto Show (1951) der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieses Modell hat die erfolgreichen Ferrari 166 und 195 Inter GT abgelöst. Das Modell 212 ist wie eine Weiterentwicklung des Ferrari 166 geworden - ein Auto, das für normale Autobahnen konzipiert wurde, jedoch das Potenzial eines Renn-Supersportwagens hat.

Das Auto wurde auf dem Ferrari 125-Chassis gebaut, und die berühmten Ateliers von Carrozzeria Touring, Ghia, Vignale und Pinin Farina arbeiteten an Karosserie und Interieur. Der Radstand des Autos - 2250 mm. Das Auto war mit einem 2,6-Liter-V12-Colombo-Benziner und 160 PS ausgestattet. bei 7200 U / min Ein Fünfgang-Schaltgetriebe und Trommelbremsen wurden am Fahrzeug angebracht.

Im April 1952 wurde das Ferrari 212 Inter Cabriolet auf dem Autosalon in Turin vorgestellt, im Herbst desselben Jahres auf dem Pariser Autosalon - ein Coupé. Die Aluminiumkarosserien für diese Autos wurden von Ghia entwickelt. Besonders originell war das Coupé-Design: Die obere Hälfte der Karosserie ist gelbbraun lackiert, die untere Hälfte ist schwarz. Die Linie, die die beiden Farben teilt, steigt im Heckbereich stark an und verläuft horizontal durch den Kofferraum.

Der Besitzer des ersten Exemplars des Ferrari 212 Inter mit einem Coupé wurde der argentinische Präsident Juan Domingo Peron.

Im Allgemeinen wurden auf der Grundlage dieses Wagens eine Vielzahl prächtiger kundenspezifischer Karosserien von verschiedenen Karosseriefabriken gebaut.

Spyder-Leichen wurden in Mailand im Studio von Carrozzeria Touring hergestellt. Es bestand aus Aluminiumplatten, die auf einem Gestell aus Stahlrohren montiert waren: Diese Konstruktion heißt Superleggera ("super light").

Eine große Anzahl offener Karosserien wie Barchetta für Ferrari 212 baute dieses Mailänder Atelier. Eines der interessantesten ist Ferrari Touring Barchetta. Die Maschine war für die Lieferung nach Amerika bestimmt und weist daher eine Reihe von Merkmalen auf, die sie von ihren europäischen Pendants unterscheiden. Das Auto ist mit einem 2,7-Liter-Motor mit 212 PS ausgestattet. Im Außenbereich ist der „Amerikanismus“ deutlich sichtbar in Form von Reifen mit weißen Seitenwänden, verchromten Heckleuchten und aus den Heckflügeln austretenden Abgasrohren.

Der erste Besitzer dieses Wagens war Henry Ford, der sich vor der Marke Ferrari verbeugte. Es gibt eine Version, die das Auto dem Kapitän in gewisser Weise präsentiert hat, diente als Inspirationsquelle für die Schaffung des berühmten Ford Thunderbird von 1955, dessen Auspuffrohre auch die Elemente des hinteren Stoßfängers durchbohren. Aus Ehrerbietung an Henry Ford wurde das Geschenk nicht im traditionellen Rot, sondern in der schwarzen "Ford" -Farbe lackiert.

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