Honda orthia

Ein Familienwagen für den EK9 Honda Civic Type-R-Lüfter

In einer langen Phase in der Geschichte von Honda spielte ein Kombi eine untergeordnete Rolle. Die Situation hat sich im Februar 1996 geändert. Der Kombi auf der Civic Ferio-Modellplattform namens Honda Orthia wurde verkauft. Orthia (auf Russisch, Ortia) ist in der griechischen Mythologie der Spitzname der Göttin Artemis in Sparta, der Tochter von Zeus und Leto, der Schwester von Apollo. Die Japaner nannten den Autosportwagen oder den Sports Utility Wagon, was zu den leistungsstarken Motoren und der Fähigkeit des Allradantriebs beitrug.

Das Äußere des Honda Orthia ist so energisch wie der Kombi. Ein sehr ausdrucksstarkes Designelement sind große Scheinwerfer. Das komplexe Relief der Kapuze passt perfekt zum gesamten eleganten Stil. Im Gleichklang gemacht und Kühlergrill, das teilweise am vorderen Stoßfänger ankommt, wo sich kleine Zusatzscheinwerfer befinden. Die Energie des Orthia-Looks wird auch durch eine klare Schattierung vermittelt, die an den Seiten über den Türgriffen verläuft. Diese Linien sind logisch abgeschlossen und ruhen auf großen Blöcken der Rückleuchten. Die mit einem stattlichen Spoiler verzierte Hintertür öffnet eine breite Öffnung für den Zugang zum Kofferraum. An der Heckscheibe, links vom Hausmeister, befindet sich ein kleiner Haken, an dem Sie nur das Glas anheben können.

Das Innere des Honda Orthia ist nicht so kräftig wie das Äußere. Der Innenraum ist sehr ergonomisch. Der mittlere Teil der Frontplatte wirkt massiv. Belüftungsöffnungen, ein Audiosystem und eine Mikroklima-Steuereinheit haben hier ihren Platz gefunden. Unten - ein Aschenbecher und ein praktisches Tablett für alle möglichen Dinge. Der Wählhebel des Automatikgetriebes erscheint unverhältnismäßig klein, der Sockel ist jedoch mit dem einzigen dekorativen Detail in der Kabine verziert, das Holz imitiert. Das Kombiinstrument ist klar und verständlich: Es besteht aus einem großen Tachometer, einem etwas kleineren Tachometer, Kühlmitteltemperatur- und Kraftstoffstandanzeigen im Tank, der Skala des Automatikgetriebes und zwei „Clustern“ von Kontrollleuchten. Die Fondpassagiere befinden sich auf einem breiten Sofa, von dem das dritte überflüssig sein dürfte. Das Sofa kann auf Wunsch zusammengeklappt werden, wodurch ein komfortabler und geräumiger Kofferraum entsteht. Im Kofferraum befindet sich ein Netz zur Ladungssicherung und ein Vorhang. Die Kabine bietet auch viele "Handschuhfächer" - sowohl groß als auch klein.

Das Angebot an Motoren umfasst zwei 4-Zylinder-DOHC-16-Ventil-Motoren mit 4 Zylindern: einen 1,8-Liter-B18B mit 140 PS. und ein 2,0-Liter-B20B mit 145 PS. Varianten mit dem ersten Motor waren nur Frontantrieb, aber Versionen mit einem Zweiliter-Motor könnten sowohl Front- als auch Allradantrieb sein. Beide Motoren wurden sowohl mechanisch als auch automatisiert. Das Automatikgetriebe nach Honda-Tradition hatte eine Art Over-Drive-Modus - statt eines separaten Knopfes gibt es hier zwei Fahrpositionen. In der ersten sind alle Überweisungen bis zur vierten und in der zweiten - nur bis zur dritten - beteiligt. Die doppelte unabhängige Hebelaufhängung ist ziemlich elastisch und steif und trägt zu anspruchsvolleren Fahreigenschaften bei.

Im Januar 1997 wurde das Modell einer kleinen Schönheitsoperation unterzogen, bei der die Optik und einige Elemente der Kabine berührt wurden. Das Modell hatte bis Juni 1999 keine technischen Änderungen, als zusätzlich zu den externen Änderungen interne Änderungen auftraten. Ein 1,8-Liter-Motor verschwand aus dem Bereich der Aggregate. Nur zwei Liter waren übrig. Aber es änderte sich auch ein wenig - die Leistung stieg auf 150 PS. Im Jahr 1998 wurde eine Tuning-Modifikation mit einem deutlich sportlichen Image hinzugefügt. Ihr Salon ist mit einem Armaturenbrett aus Kohlefaser und einem Lederlenkrad ausgestattet.

Honda Orthia wurde 2002 eingestellt.

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