Nissan presage

Der erste Minivan Nissan Presage, der für den japanischen Inlandsmarkt produziert wurde, wurde im Herbst 1998 auf den Markt gebracht.

NISSAN PRESAGE U30 Bewertung

Das Erscheinungsbild war etwas verspätet: So bekannte Modelle wie der Honda Odyssey, Toyota Ipsum und Mitsubishi Chariot Grandis waren bereits auf dem Markt. Das Debüt erwies sich jedoch als recht erfolgreich, da zu dieser Zeit eine erhebliche Nachfrage nach Fahrzeugen mit ähnlichem Karosserietyp bestand. Ein Jahr später wurde die Sportversion von Bassara mit einer neu gestalteten Front und Innenausstattung eingeführt.

Nissan Presage

Presage basiert wie der Nissan Prairie auf der verbesserten SS-L-Plattform. Bei der Hinterradaufhängung anstelle des Multi-Link Beam-Systems wird jedoch ein komplexeres Multi-Link-System für die Längs- und Querhebel verwendet. Die Abmessungen des 5-Türer-Preset mit 8 Plätzen waren 4755/1770/1720 mm mit einem Radstand von 2800 mm und einer Spurweite von 1535/1520 mm. Das Leergewicht des Wagens betrug 1630 bis 1810 kg, abhängig vom Motortyp, der zulässigen Gesamtmenge von 2070 bis 2250 kg und der Mindestbodenfreiheit von 150 mm.

Die hinteren Seitentüren Presage / Bassara waren wie teure europäische Pendants angeschlagen. Zur Standardausstattung gehörten Xenon-Scheinwerfer, ein Navigationssystem mit einem 7-Zoll-LCD-Bildschirm und einem DVD-Player, komplettes Zubehör für die Stromversorgung und Holzverkleidungen sowie auf Wunsch Lederausstattung.

Die 4-Zylinder-Vierzylinder-16-Ventil-Benzinmotoren mit verteiltem Einspritz- und Gasverteilungsmechanismus DOHC waren in Querrichtung vorne angeordnet und hatten ein Volumen von 2,388 Litern (150 PS / 5600 U / min, 216 Nm / 4400 U / min). Presage mit einem solchen Aggregat hatte einen Frontantrieb und entwickelte eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km / h. Das Getriebe wurde als 4-Gang-Automatik und "Mechanik" eingebaut. Eine andere Motorvariante war ein turbogeladener Dieselmotor mit einem Volumen von 2.488 Litern (150 PS / 4000 U / min, 279 Nm / 1800 U / min). Es wurde bei Allrad-Versionen des Presage verwendet. Der stärkste Motor des Presage der ersten Generation war ein 3-Liter-V6 mit verteilter Einspritzung mit einer Leistung von 220 PS / 6400 U / min und einem Drehmoment von 279 Nm / 4400 U / min (seit 2000). Ein Auto mit einem solchen Kraftwerk hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km / h.

Auf dem Presage wurde ein Lenkgetriebetyp mit Kraft installiert. Der minimale Drehdurchmesser betrug 9,9 m, die vorderen Bremsen waren belüftete Scheiben und die hinteren Bremsen waren Trommel- und Scheibenbremsen. ABS wurde in der Grundausstattung geliefert.

Nissan Presage - Auto- und Audiosystemübersicht [eng subs]

Die Größe der Standardreifen beträgt 205/65 R15 für 2,4-Liter-Versionen, 215/65 R15 - für Dieselmotoren und 215/60 R16 - für V6.

Nissan Presage

Das Presage-Debüt der zweiten Generation fand im Juni 2003 statt. Van wurde auf der für die Klasse L Limousine der FF-L-Serie üblichen Plattform mit Frontantrieb, aber mit der Möglichkeit, 4WD zu installieren, entwickelt. Das gleiche verwendet in der Limousine Teana. Die Körpermaße betragen 4865/1800/1695 mm bei einem Radstand von 2900 mm. Leergewicht des Autos 1790 kg. Die Presage-Familie besteht aus drei Versionen - der Grundversion "V", der verbesserten "X" und der Sportart "Highway Star".

Seit der ersten Generation des Minivans gibt es drei Sitzreihen in der Kabine. Auf der Rückseite der Karosserie erschienen auf beiden Seiten Schiebetüren. Das Auto hat 8 Sitze mit der Möglichkeit der Umwandlung. Die dritte Sitzreihe kann in den Boden geklappt werden. Die Stühle der zweiten Reihe bewegen sich auf einem Schlitten durch die Kabine und können zu einem Sofa kombiniert werden. In diesem Fall können 3 Personen untergebracht werden. Als Option, um den Zugang zu den Sitzen der dritten Reihe zu erleichtern, wird eine Fernbedienung angeboten, um die Rücken der Sitze der zweiten Reihe nach vorne abzusenken.

Nissan Presage

Die Ausstattung des Modells ist traditionell für die japanische Automobilindustrie reich und beinhaltet alle notwendigen Vorzüge der Zivilisation, insbesondere sind in der Grundausstattung Front- und Heck-Einparksensoren vorhanden.

Der Presage der zweiten Generation ist mit einem 2,5-Liter-QR25DE (163 PS / 5200 U / min) mit 4 Zylindern oder einem 3,5-Liter-V6-VQ35DE-Benzinmotor ausgestattet. Der 2,5-Liter-Motor wird in Kombination mit einem 4-Gang-Automatikgetriebe und der 3,5-Liter-Motor mit einem CVT-Variator geliefert. Das letzte Netzteil ist übrigens bei der Basis-V-Version nicht installiert.

Eine ausreichend starke Dynamik des Wagens geht einher mit gutem Fahrverhalten und guter Geräuschdämmung der Kabine, wodurch die Bewegung in diesem Minivan recht angenehm wird.

Am 29. Mai 2006 wurde den japanischen Verbrauchern ein modernisiertes Presage vorgestellt. Die Front des Autos hat sich etwas verändert, ein neues Scheinwerferlicht ist aufgetaucht. Der Innenraum wurde einer neuen Bedienkonsole unterzogen, die der des Nissan Teana ähnelt.

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