Opel ascona

Opel Ascona 400 - Walter Gromöller

Ursprünglich sollte Ascona als Kadett C produziert werden, und die ersten Prototypen wurden in dieser Form hergestellt. Gleichzeitig schlug der Chef von Opel Bob Lutz vor, eine neue Modellreihe zu schaffen. So entstand das unabhängige Ascona-Team.

Das Auto der ersten Generation mit dem Index "A" wurde in drei Karosserietypen hergestellt - einer 2-Türer-Limousine, einer 4-Türer-Limousine und einem Kombi. Auch auf Basis der 4-türigen Limousine produzierte ein spezielles Polizeiauto.

Der Hinterradantrieb Ascona wurde mit 12S / 16N-, 16S-, 19S-, 19E-US-Motoren mit Vergaser oder elektronischem Injektor sowie einem Viergang-Schaltgetriebe oder einem Drei-Gang-Automatgetriebe ausgestattet.

Die zweite Generation erschien 1975 und erhielt einen Index "B". Das Erscheinungsbild hatte viele ähnliche Merkmale mit dem Modell der ersten Generation. Das klassische Layout wurde beibehalten: Der Motor ist vorne, die Hinterräder führen. Federung komfortabel und langlebig, vorne unabhängig, abhängig von der Rückseite - der Brücke.

Ascona B verfügte über ein breites Spektrum an Triebwerken: 1,3 l N / 60 PS, 1,3 l S / 75 PS, 1,6 l N / 60 PS, 1,9 l N / 75 PS, 2,0 l N / 90 PS, 2,0 l S / 100 PS, 2,0 l E / 110 PS und Diesel 2,0 Liter D / 60 PS

1981 geht Ascona C auf eine neue Plattform von General Motors namens "J-Car". Diese Generation hatte wenig mit der vorherigen zu tun und übertrifft sie in vielerlei Hinsicht. Dank der Queranordnung des Motors ist die Kabine geräumiger und komfortabler geworden. Ascona C wurde mit einer 2- oder 4-türigen Limousine oder mit einer 5-türigen Heckklappe hergestellt. Um die Korrosionsbeständigkeit der Karosserie zu erhöhen, fertigten die Spezialisten von Opel Türschwellen, Türen und Kofferraumdeckel aus verzinktem Blech.

Eine konstant hohe Nachfrage nach dem Modell wurde durch ein ziemlich praktisches und zuverlässiges Design sowie eine breite Palette von Vergasermotoren mit Gasverteilungsmechanismus wie OHC mit hydraulischen Drückern sichergestellt.

Die Motorenpalette bestand aus vier Vergasern: 1,3 l N / 60 l. s. 1,3 l s / 75 l. s., 1,6 l N / 75 l. s., 1,6 l S / 82 l. c.

Die Höchstgeschwindigkeit von Ascona liegt zwischen 140 und 180 km / h. Viele dieser Aggregate sind vom Opel Kadett entliehen. Die Motoren sind mit einem 4-Gang-Schaltgetriebe zusammengefasst. Stattdessen konnte auf Wunsch eine 3-Gang-Automatik installiert werden (bei jedem Motor außer 13N). Es wurden vier Versionen produziert: Standard, Luxus, Berlina und SR-Sportwagen.

Salon zeichnet sich durch ein einfaches und funktionales Finish aus. Das ursprüngliche Dashboard wurde in die Konsole übernommen. Der Tachometer wurde erst ab der Ausführung des GL installiert. "Hausmeister" und Unterlegscheibe an der Hintertür der Heckklappe setzen ebenfalls ab Version GL. Die teuerste Version des SR / SRi war jedoch neben dem Elektropaket und den „Hausmeister“ der Scheinwerfer auch mit Sportsitzen und einem Dreispeichen-Lenkrad von Recaro ausgestattet.

Die Vorderradaufhängung ist ein traditioneller McPherson mit starren Unterarmen und einer Stabilisatorstange. Die Hinterradaufhängung ist halbunabhängig mit zwei Längslenkern, die durch einen Torsionsträger mit einer durchgehenden Brücke verbunden sind, und verkürzte Federn mit variablem Querschnitt.

Im Jahr 1982 füllten mehrere Motoren den Diesel mit 1,6 Litern D / 55 Litern auf. s., Injektion 1,8 Liter LE / 115 l. c. mit dem Einspritzsystem LE-Jetronic und 5-Gang-Schaltgetriebe. Gegen eine zusätzliche Gebühr konnten Servolenkung, elektrische Fensterheber, elektrische Spiegel und Bordcomputer installiert werden. Im Jahr 1982 wurde der Ascona zum meistverkauften Mittelklassewagen Deutschlands.

1983 zeichnete sich das Aufkommen von Optionen wie Zentralverriegelung und beheizten Rückspiegeln ab. Beim SR-Modell mit dem 1,8-Liter-LE-Motor wurden Sportstoßdämpfer installiert. Hinterradbremsen mit automatischer Stromversorgung.

Im Jahr 1984 das erste Facelifting durchführen. Es wurde beschlossen, den Namen eines kompletten Satzes von Ascona zu ändern. Die Basisversion hieß LS, Luxus - GL, Berlina - GLS, SR - GT. Alle Modelle wurden mit einem GT-Kühlerfutter mit großen Kappen, verstellbaren Sitzen, einem verbesserten Armaturenbrett und einer internen Spiegelverstellung ausgestattet. Es sind eine höhenverstellbare Lenksäule und ein Start-Stopp-System für den 1.3 S-Motor erschienen, Änderungen im Design der Kupplung und der optischen Elemente.

1985 erschien der Einspritzmotor 1.8i mit einem Dreiwegekatalysator.

1986 besteht das zweite Facelifting. Scheinwerfer und Rücklichter haben andere Formen angenommen. Der Kühlergrill, die Lüftungsgitter und der Frontspoiler färbten die Farbe des Autos. 1987 erschienen neue Motoren: 1.6i mit einem Dreiwegekatalysator und einem Multec-Monoinjektor (75 PS) und 2.0i mit einem Dreiwegekatalysator und einem Bosh-Motronic-Injektor (115 PS, ohne Katalysator mit 130 PS).

Ascona C war einst in fast allen europäischen Ländern erfolgreich. Im August 1988 wurde die Produktion von Opel Ascona beschlossen, die Produktion einzustellen. Sie gab ihren Platz Vectra A auf.

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